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Schriftliche Weisungen / Unfallmerkblätter

Die schriftlichen Weisungen (umgangssprachlich
Unfallmerkblätter) werden beim
Gefahrguttransport auf der Straße / ADR
und Schiene / RID
verbindlich verlangt.

Nur einige Erleichterungen / Freistellungen
des ADR/RID befreien von der Verpflichtung
die schriftlichen Weisungen mitzuführen
(z.B. Beförderungen nach 1.1.3.6 oder Transporte,
die unter begrenzten Mengen nach Kap. 3.4).

Auch bei Beförderungen, welche das Mitführen
der schriftlichen Weisungen nicht zwingend vorschreiben,
dürfen diese mitgeführt werden.

Die Bestimmungen der schriftlichen Weisungen
wurden in der Vergangenheit mehrmals geändert
und angepaßt. Die letzte große Änderung der
Gefahrguttransportbestimmungen betreffend
der schriftlichen Weisungen erfolgt 2009.

Vor 2009 war der Absender für die
schriftlichen Weisungen verantwortlich
und mußten diese in der Sprache, die der
Fahrzeugführer lesen und verstehen konnte
und in den Sprachen aller durchfahrenen Länder bereitstellen.

Der Inhalt der Unfallmerkblätter war damals
stoff- bzw.stoffgruppenspezifisch.

Schriftliche Weisungen, die nach den Gefahrguttransport-
bestimmungen vor 2009 oder früher erstellt wurden,
sind heute nicht mehr verwendbar.

Ab 2009 wurde geklärt, dass der Inhalt
der schriftlichen Weisungen
nur auf den Fahrzeugführer abgestimmt ist,
und die Beistellungsverpflichtung ging
auf den Beförderer über.

Der Inhalt der schriftlichen Weisungen bezieht sich
seit 2009 auf alle Gefahrenklassen,
wobei die Gefahrzettel-Symbole in den schriftlichen Weisungen
abgedruckt sind, um ein leichteres Erkennen der Gefahrenklasse
und der damit verbundenen Gefahren zu ermöglichen.
Auch eine einfachere Zuordnung der
ggf. zu setzenden Maßnahmen wurde erreicht.

Neben den Gefahren und den Maßnahmen,
die die Fahrzeugbesatzung im Un- oder Zwischenfalls-Fall
setzen kann, enthalten die schriftlichen Weisungen
die Ausrüstungsgegenstände (ausgenommen Feuerlösch-Ausrüstung),
die an Bord des Fahrzeuges vorhanden sein müssen.

Mit den Ausgaben 2011 des ADR und RID
wurden die Gefahrguttransportbestimmungen
für die schriftlichen Weisungen weiter angepaßt.

Seit 2011 ist auch die
Kennzeichnung für die Umweltgefahr sowie die
Kennzeichnung für erwärmte Stoffe
in die schriftlichen Weisungen aufgenommen worden.
Die Texte wurden ohne besondere Auswirkung auf deren
tatsächlichen Inhalt verändert.

Seit 2011 finden wir die schriftlichen Weisungen
(in harmonisierter Form) auch im RID.
Hier richten sich die Informationen und
Maßnahmen an den Triebfahrzeugführer
und die Unfallmerkblätter und die
verlangten Ausrüstungsgegenstände
müssen im Führerstand mitgeführt werden.

Die schriftlichen Weisungen sind vom Beförderer
vor Antritt der Fahrt der Fahrezeugbesatzung
(bzw. bei der Eisenbahn dem Triebfahrzeugführer)
in einer Sprache bereitszustellen,
die jedes Mitglied lesen und verstehen kann.

Der Beförderer hat darauf zu achten,
dass jedes Mitglied der Fahrzeugbesatzung
die Weisungen versteht und in der Lage ist,
diese richtig anzuwenden.

Vor Antritt der Fahrt müssen sich die
Mitglieder der Fahrzeugbesatzung selbst
über die geladenen gefährlichen Güter informieren
und die schriftlichen Weisungen wegen der
bei einem Unfall oder Notfall
zu ergreifenden Maßnahmen einsehen.

Die schriftlichen Weisung müssen
hinsichtlich Form und Inhalt den in den
Vorschriften ADR/RID abgebildeten Mustern entsprechen.

Sie müssen in Farbe sein, damit die
Gefahrzettelabbildungen den
Original-Gefahrzetteln entsprechen.
Die Größe der schriftliche Weisungen
ist derzeit nicht vorgeschrieben.

Der Fahrzeugführer (Triebfahrzeugführer)
ist ebenfalls dafür verantwortlich,
dass die schriftlichen Weisungen
beim Gefahrguttransport mitgeführt werden.

Der Absender oder Verlader von gefährlichen Gütern
können die schriftlichen Weisungen dazu benützen,
Fahrer, die Deutsch nicht verstehen,
und/oder deren Sprache sein Personal nicht spricht,
Basisinformationen über das zu befördernde Gefahrgut zu liefern
(insbesondere auch bei Beförderungen,
mit Fahrern, die keine ADR-Lenker-Ausbildung besitzen,
ist dies wahrscheinlich die erste Information über das Gefahrgut,
die der Lenker erhält)

In den Gefahrguttransportbestimmungen
für die Luftfracht (ICAO TI/IATA DGR)
und die Seefracht (Imdg Code)
gibt es keine Bestimmungen über
schriftlichen Weisungen.

In diesen Regelwerken, werden zwar
in vielen Fällen Notfallmaßnahmen verlangt,
es läßt sich aber keine Analogie
zu den schriftlichen Weisungen / Unfallmerkblättern feststellen.

Auch wenn Beförderer und Fahrer
für die schriftlichen Weisungen verantwortlich sind,
ist es in der Praxis sicher hilfreich,
wenn der Absender im Notfall
die schriftlichen Weisungen bereitsstellen kann,
damit die Abfahrt des Gefahrguttransportes
nicht unnötig verzögert wird
(Absender, Verlader dürfen Gefahrgut
nur zur Beförderung übergeben,
wenn alle Gefahrguttransportbestimmungen
eingehalten werden).

Hier finden Sie die aktuellen schriftlichen Weisungen 2011
in den verschiedensten Sprachen als kostenfreies Download.

Schriftliche Weisungen nach ADR 2011 in nachstehenden Sprachen:
Albanisch, Belgisch, Bosnisch, Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch,
Französisch, Griechisch, Holländisch, Italienisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Mazedonisch,
Norwegisch, Polnisch, Portugisisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Slovakisch, Slowenisch,
Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch,
Schriftliche Weisungen nach RID 2011 in nachfolgenden Sprachen: Deutsch


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